Zunächst einmal fahren natürlich alle meine ROKAL-Modelle auf der Anlage, als willkommene Abwechslung zum tristen Vitrinen-Dasein. Sogar die alte Schlepptenderlok B1003 darf zu besonderen Gelegenheiten die eine oder andere Runde drehen.
Durch die
Verwendung des ROKAL-Neusilbergleises ist es natürlich auch möglich
so gut wie alle neueren TT-Modelle problemlos fahren zu lassen. Es kommen die bekannten DB/Epoche III-Loks
und Wagen von TILLIG zum Einsatz aber auch ein paar Kleinserienmodelle, wie
z.B. der sehr schöne VT 70 von Jeike oder PMT’s BR 91.
Bei JATT’s E18 mussten einige
zu tief liegende Kleinteile (Bremsbacken, Schläuche) verkürzt werden
und über Vor- und Nachläufer wurden zwei kleine Federn eingebaut,
die bewirken, dass die beiden Achsen leicht auf die Schienen gedrückt werden
und somit in Kurven nicht mehr aus dem Gleis springen. Damit fährt auch
diese Lok sauber auf den
ROKAL-Gleisen.
Ich bin im nachhinein sehr froh, den Spagat zwischen meinen lieb gewonnenen alten ROKAL-Modellen und den neueren Produkten von TILLIG & Co hinbekommen zu haben ohne mich strikt auf eine der beiden „TT-Welten“ festlegen zu müssen.
Mit
dem Auflkeben des letzten Männchens war für mich der Bau dieses Anlagenabschnittes
abgeschlossen. Es
werden keine weiteren Veränderungen, außer vielleicht ein paar Reparaturen,
vorgenommen, den Einbau einer besseren Drehscheibe könnte ich mir evt.
noch vorstellen.
Allerdings
zweigen am rechten Anlagenrand zwei Gleise ab die momentan noch an einem Prellbock
enden, an die jedoch ein weiteres Modul angebaut werden kann. Platz im Hobbykeller
ist noch genug vorhanden und wahrscheinlich werde ich nach einer kleinen oder
größeren Ruhepause hier den Übergang zu einem schön verschneiten
Wintermodul in Angriff nehmen.