Die 1994 fertiggestellte, ca. 1,90 x 1,10 große Rechteckanlage sollte nun um ein neues Teilstück mit den Maßen 1,70 x 1,10 Meter erweitert werden. Als Schwerpunkt war ein Bahnbetriebswerk der DB für Dampf- und Diesellokomotiven geplant, außerdem natürlich wieder viel Natur und Landschaft drumherum.
Nachdem nun der Unterbau
mit Gleistrassen und Verkabelung recht schnell fertiggestellt war, und die ersten
Züge schon ihre Proberunden drehen konnten, standen jedoch einige Veränderungen
an, die den Weiterbau der Anlage nachhaltig verzögern sollten:
Da war zunächst der Bau unseres Einfamilienhauses,
der die modellbahnerischen Aktivitäten erstmal auf Null reduzierte.
Im neuen Haus war aber selbstverständlich ein Modellbahnzimmer
von ca. 4,50 x 3,80 m eingeplant.
(Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass das Eisenbahnzimmer bei den Planungen im Mittelpunkt stand
und, der Rest des Hauses danach drumherum arrangiert wurde...)
Die Modellbahnanlage hatte dann auch die Ehre als erstes Möbelstück ins neue Domizil umzuziehen, denn das gute Stück war nicht weiter zerlegbar und passte nicht durch das Treppenhaus in den Keller. So wurde sie durch die Fensteröffnungen (bevor die Fenster selbst eingebaut werden konnten !) in den Modellbahnkeller verfrachtet und dort an die Wand gehängt, denn elementare Dinge wie z.B. Estrich und Bodenbeläge mussten erst noch fertig gestellt werden.
Ca. zwei Jahr nach dem
Umzug ins neue Heim hatten sich die zwei für den Modellbau so wichtigen,
durch den Hausbau jedoch stark beanspruchten Ressourcen „Zeit“ und „Geld“ wieder
soweit erholt, dass der Weiterbau der Modellbahnanlage dann endlich wieder in
Angriff genommen werden konnte (die dritte Ressource „Platz“ war ja jetzt zum
Glück ausreichend vorhanden). Das ganze wurde leider durch einen Wohnungsbrand
verhindert, bei dem unser Wohnzimmer komplett ausbrannte und fast alle Räume
sowie der gesamte Hausrat Totalschaden durch giftigen Qualm erlitten. Da das
Haus unbewohnbar war, war also wieder ein Umzug für 4 Monate und jede Menge
Renovieren angesagt. Glück im Unglück: Der Keller inklusive Modellbahnanlage
blieb bis auf einen minimalen Löschwasserschaden verschont.
Nach dieser Zwangspause konnte der Weiterbau der Anlage dann ab 2001 endlich fortgesetzt werden.