Zum Vergrößern anklickenAufbau

Der Gleisverlauf des neuen Anlagenteils entspricht im Grunde einem großen Oval, in dessen inneren das BW und ein dazugehörendes Tanklager untergebracht sind. Ein Großteil der engen Kurven sind in Tunnels verborgen, so dass dem Betrachter die Form eines Gleisovals nicht gleich auffällt. Außerdem verbinden zwei Anschlussgleise die Strecke mit dem alten Anlagenteil, so dass hier insgesamt eine schöne lange Fahrstrecke entsteht, es muss also nicht immer im Kreis gefahren werden. Die Gleisanlagen des BWs bieten zudem viele Rangier- und Abstellmöglichkeiten.


 

Zum Vergrößern anklickenKernstück des BW sind eine Drehscheibe und der Lokschuppen, der um einen kleinen Anbau (Umbau aus dem Auhagen-Rechteckschuppen) erweitert wurde.
Die Drehscheibe wurde schon vor einiger Zeit erworben und stammt aus dem BIMA-Programm. Hier habe ich immer noch großen Ärger mit dem unzuverlässigen Antrieb, zahlreiche Umbauversuche des Getriebes sowie der Einbau eines neuen Motors brachten leider auch keine Lösung. Im Grunde genommen würde ich sie gerne auf den Müll werfen und durch die Drehscheibe von Fleischmann ersetzen. Diese hat allerdings nur Abgänge im Abstand von 15°, mein Lokschuppen und die Gleise benötigen jedoch 7,5° Abgänge. Ein kompletter Umbau des Lokschuppenbereichs kommt momentan nicht in Frage und so werde ich wohl noch einige Abende fluchend an der alten Drehscheibe rumbasteln müssen...


Gleise

Für den Gleisbau habe ich die ROKAL-Neusilbergleise der letzten Generation verwendet, auf denen sowohl meine guten alten ROKAL-Modelle aber auch so ziemlich alle neueren Fahrzeuge andere Hersteller (TILLIG, PMT, JATT...) problemlos laufen. Die doch recht auffälligen Weichenantriebe wurden abgetrennt und durch TILLIG-Unterflurantriebe ersetzt, mit denen ich sehr zufrieden bin. Ein Großteil der Gleise wurden mit TT-Schotter und Kleber der Firma IMT-Modellbau eingeschottert, es gibt dort verschiedene Farbtöne für die Baugröße TT. Die Gleisprofile habe ich vor dem Einbau noch mit der obligatorischen Rostfarbe versehen.

Zum Vergrößern anklickenDer Schotter, ursprünglich in der Farbe „Kalkstein blau“ lässt sich farblich  variieren, indem man ihn mit einer kleinen Menge Farbpigmenten (z.B. „Rost-Puder“ von „Rainershagener Naturals“) in eine Dose gibt und gut schüttelt. Allerdings ist er dann etwas staubiger und der Kleber fließt nicht mehr so gut zwischen die Steinchen, was sich aber durch das Aufsprühen von etwas Wasser mit Spülmittel ändern lässt.

Leider hatte ich einige ältere Gleisbereiche schon mit Faller-Porphyr eingeschottert, bevor ich auf den viel besseren IMT-Schotter stieß. Diese wurden, so gut es ging, mit etwas Farbe und Rostpigmenten an die neueren Gleisabschnitte angepasst.
Ein Streckenabschnitt erhielt eine Oberleitung damit meine zahlreichen Elloks nicht immer nur in der Vitrine stehen müssen. Das Betriebswerk selbst ist allerdings nur für Dampf- und Dieselloks konzipiert, die Installation einer Fahrdrahtspinne über der Drehscheibe wollte ich mir dann doch ersparen.

Technik

Die technische Ausstattung der Anlage ist sehr einfach gehalten, meinen Schwerpunkt habe ich eindeutig auf Gebäude- und Landschaftsbau gelegt. Alles wird über einen einzigen Fahrregler gesteuert, es sind keine Blockstellen oder funktionstüchtige Signale installiert. Die Oberleitung ist funktionstüchtig und könnte durch einen weiteren Fahrregler gesteuert werden. Abstellgleise werden über die Weichen bzw. Taster auf einem selbstgebauten Gleisbildstellpult stromlos geschaltet. Fast alle Gebäude sind beleuchtet und es sind zahlreiche Leuchten von Viessmann bzw. Leuchten-Bausätze von Conrad Electronic aufgestellt.


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